Traditionsgemäß wird immer am 2. Weihnachtsfeiertag der
Weihnachts-Sennenhunde-Wandertag
veranstaltet.
Trotz vieler familiärer Verpflichtungen sind 37 Hunde (mit 78 Personen) der
Einladung der Familie Huber gefolgt. Dieser Ansturm in Schranawand war ein
Rekord, denn nicht nur die Anzahl der Wanderer war gigantisch, sondern auch
der Umstand, dass zum ersten Mal alle vier Schweizer Sennenhunderassen und
einige „Außenseiter“, (die herzlich willkommen waren) teilnahmen. Es war ein
herrlicher Ausklang der Weihnachtsfeiertage und alle dachten, dass das
Wandern den Weihnachtsspeck etwas schmelzen ließe. Doch es kam anders....
Am
Anfang der Wanderung stand das Zusammentreffen in Schranawand beim
Restaurant „Zur Mina-Tant“. Dann marschierten
wir durch eine Landschaft, die leider gar nichts Winterliches an sich hatte,
los. Unterwegs hatten dann die Teilnehmer die Möglichkeit zu plaudern und
ihre Erfahrungen und Tipps über ihre Hunde auszutauschen. Es ging auf
schönen Wegen bis zur Jagdhütte, wo bereits mit Glühwein, Punsch,
Gänseschmalz- und Speckbroten auf uns gewartet wurde... und da soll man den
„Weihnachtsbauch“ abbauen. Aber etwas besonders Gutes fand ich dort vor: Es
wurde für den VSSÖ-Gesundheitsfond gesammelt! In
dieser nachweihnachtlichen Stimmung und unter dem Eindruck des herrlichen
Tages wurde eine ansehnliche Summe für diesen guten Zweck gespendet. Ein
gute Idee die man bei solchen Anlässen wiederholen sollte!
Unsere Hunde
hatten einen herrliches Erlebnis: sie konnten herumsausen, es gab überall
nur liebe Menschen um sie herum und sie genossen die Freiheit. Nicht ein
einziges Mal kann es zu Raufereien unter den Hunden und nicht nur einer
sagte: „ Das kann man nur in mit Sennenhunden machen, bei anderen Rassen
hätte es schon lange gekracht...“
Nach
dem Rückmarsch kam der zweite Anschlag auf unsere Körper: Im Gasthaus „Zur
Mina-Tant“ hatten wir ein frugales Mittagessen.
Das Essen war ausgezeichnet, die Portionen riesengroß und aller Vorsatz das
weihnachtliche Übergewicht zu reduzieren war schnell vergessen. Unsere Hunde
lagen inzwischen in den Autos oder unter den Wirtshaustischen und erholten
sich von den „Strapazen“ der Wanderung.
Das Resümee
des Tages war, dass wir zwar nicht an Gewicht verloren hatten, aber neue
Freundschaften geknüpft haben und zum Entschluss gekommen waren, dass es so
einen Ausklang der Weihnachtsfeieretage nächstes Jahr wieder geben muss!!
Und wir hoffen, dass sich zu Weihnachten, am Stefanitag
2007 noch mehr Wanderer mit ihren Sennenhunden uns anschließen werden, um
die Strapazen der Weihnachtsfeiertage durch eine Wanderung auszugleichen!
Text:
Ingo Prachtl
Bilder: Fam.
Hahnl