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26.12.2006 Hundewandertag in Schranawand

Traditionsgemäß wird immer am 2. Weihnachtsfeiertag der

Weihnachts-Sennenhunde-Wandertag

veranstaltet. Trotz vieler familiärer Verpflichtungen sind 37 Hunde (mit 78 Personen) der Einladung der Familie Huber gefolgt. Dieser Ansturm in Schranawand war ein Rekord, denn nicht nur die Anzahl der Wanderer war gigantisch, sondern auch der Umstand, dass zum ersten Mal alle vier Schweizer Sennenhunderassen und einige „Außenseiter“, (die herzlich willkommen waren) teilnahmen. Es war ein herrlicher Ausklang der Weihnachtsfeiertage und alle dachten, dass das Wandern den Weihnachtsspeck etwas schmelzen ließe. Doch es kam anders....

Am Anfang der Wanderung stand das Zusammentreffen in Schranawand beim Restaurant „Zur Mina-Tant“. Dann marschierten wir durch eine Landschaft, die leider gar nichts Winterliches an sich hatte, los. Unterwegs hatten dann die Teilnehmer die Möglichkeit zu plaudern und ihre Erfahrungen und Tipps über ihre Hunde auszutauschen. Es ging auf schönen Wegen bis zur Jagdhütte, wo bereits mit Glühwein, Punsch, Gänseschmalz- und Speckbroten auf uns gewartet wurde... und da soll man den „Weihnachtsbauch“ abbauen. Aber etwas besonders Gutes fand ich dort vor: Es wurde für den VSSÖ-Gesundheitsfond gesammelt! In dieser nachweihnachtlichen Stimmung und unter dem Eindruck des herrlichen Tages wurde eine ansehnliche Summe für diesen guten Zweck gespendet. Ein gute Idee die man bei solchen Anlässen wiederholen sollte!

Unsere Hunde hatten einen herrliches Erlebnis: sie konnten herumsausen, es gab überall nur liebe Menschen um sie herum und sie genossen die Freiheit. Nicht ein einziges Mal kann es zu Raufereien unter den Hunden und nicht nur einer sagte: „ Das kann man nur in mit Sennenhunden machen, bei anderen Rassen hätte es schon lange gekracht...“

Nach dem Rückmarsch kam der zweite Anschlag auf unsere Körper: Im Gasthaus „Zur Mina-Tant“ hatten wir ein frugales Mittagessen. Das Essen war ausgezeichnet, die Portionen riesengroß und aller Vorsatz das weihnachtliche Übergewicht zu reduzieren war schnell vergessen. Unsere Hunde lagen inzwischen in den Autos oder unter den Wirtshaustischen und erholten sich von den „Strapazen“ der Wanderung.

Das Resümee des Tages war, dass wir zwar nicht an Gewicht verloren hatten, aber neue Freundschaften geknüpft haben und zum Entschluss gekommen waren, dass es so einen Ausklang der Weihnachtsfeieretage nächstes Jahr wieder geben muss!! Und wir hoffen, dass sich zu Weihnachten, am Stefanitag 2007 noch mehr Wanderer mit ihren Sennenhunden uns anschließen werden, um die Strapazen der Weihnachtsfeiertage durch eine Wanderung auszugleichen!

Text: Ingo Prachtl

Bilder: Fam. Hahnl

14.-16.04.2006 Welpenkurs beim SVÖ Weyer

Da habt ihr etwas versäumt!

Welpen-Intensivkurs in der Karwoche 2006 in Weyer /OÖ mit David und Helga Heindler

Das oberste Ziel in der Hundeerziehung ist:

Der Hundeführer ist der wichtigste Partner im Leben eines Hundes. Daher sollte man schon im Welpenalter den Hund eng an sich binden. Nur der Hundeführer ist interessant!

Mit diesen Worten begrüßte und beeindruckte mich David am ersten Tag.

In kurzen Trainingsphasen übten wir spielerisch am Welpenplatz folgende Befehle:

bulletFuß und Sitz
bulletSitz, Platz und Steh am Tisch (auch wichtig für künftige Tierarztbesuche!)

Mit viel Lob und Belohnungshäppchen bestärkten wir das positive Verhalten meiner Berner Sennenhündin Milli, die sich immer schwanzwedelnd auf jeder weitere Lektion freute. Auch das Spiel kam nicht zu kurz. David lernte mir das richtige Spielen mit dem Hund.

Um viele Alltagssituationen kennenzulernen, fuhren wir am 2. Tag mit der Bahn nach Großraming. Eine wichtige Erfahrung für den Junghund war der gemeinsame Ausflug mit Gasthausbesuch, wo nicht Spiel und Arbeit im Vordergrund stehen sollte, sondern ruhiges und angenehmes Verhalten. Es war nicht immer einfach, Millis Temperament in manchen Situationen zu zügeln.

Danke an David und Helga, die dieses tolle Programm für die Teilnehmer durchgeführt haben.

Ein besonderes Lob für die individuelle Betreuung, für alle guten Tipps, ihre Geduld , die vielen Anregungen und auch Korrekturen.

Ich war sehr beeindruckt von den beiden, die mit Leib und Seele bei der Hundeausbildung sind und mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen auf den Charakter meines Junghundes eingingen.

Für mich waren es anstrengende, jedoch wertvolle Tage.

Das typische Aprilwetter hielt mich nicht ab, täglich eine Strecke von fast 150 Kilometern zu fahren, um meiner Milli einen weiteren Grundstein für unser gemeinsames Leben zu legen.

Ursula Komac

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Letzte Änderung: 09. November 2008

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